Chronik

Der 1. Februar 1920 ist der bedeutendste Tag des Fußballvereins. Damals waren es 16 junge Leute, die sich zusammenfanden, um einen Fußballverein zu gründen. Nach einer kurzen Versammlung war es dann auch soweit. Der Fußballverein wurde unter dem Namen FVE 1920 aus der Taufe gehoben. Die ersten Monate waren für unseren Verein sehr schwer, da die damals noch jugendlichen Gründer finanziell alles aufbieten mussten, um dem Verein ein finanzielles Fundament zu geben. 1920 war man froh, überhaupt Fußball in einer Mannschaft spielen zu dürfen und zahlte sogar noch dafür.


1. Mannschaft im Jahre 1920/21
v. l. n. r.: Michael Seitel (Mannschaftsbetreuer), Heinrich Eder (l. Vors.), Erwin Heilmann, Peter Anton Larem, Josef Müller 7,
Stefan Waldmann, Andreas Gotta, Heinrich Scharf, Adam Kem, Valentin Krickser, Adam Heilmann, Josef Gruber, Martin Heilmann (Schiedsrichter)

Jetzt kam als erstes Problem die Anschaffung eines eigenen Sportplatzes auf die Gründer zu, da bisher das Training und die Freundschaftsspiele auf fremden Plätzen stattfanden. Nach zweimaligem scheitern eines Ankaufes von möglichem Sportgelände, konnte man dann endlich an der Messeler Straße Gelände erwerben und einen Sportplatz herrichten. Unsere Mannschaft, die unsere Vereinsfarben rot und weiß trug, bestand aus folgenden Spielern: Michael Euler, Adam Gruber, Valentin Krickser, Andreas Gotta, Georg Dony, Peter A. Larem, Heinrich Scharf, Adam Heilmann, Stefan Waldmann und Adam Kern.

Diese Mannschaft hatte nun, einen den  damaligen Verhältnissen entsprechenden eigenen Sportplatz, welcher am 7. August 1920 durch eine schlichte Feier eingeweiht wurde. Noch im gleichen Jahr trat der FVE  dem Süddeutschen Fußballverband bei, um die Verbandsspiele in der C-Klasse mitzumachen. Nach zweijährigem Verbleiben in dieser Klasse wurde der FVE Meister, um dann 1922/23 in die B-Klasse aufzusteigen. Auf Anhieb wurden wir auch hier Meister und rückten in die A-Klasse auf. An dieser Meisterschaft waren folgende Spieler beteiligt: Heinrich Scharf, Josef Müller, Erwin Waldmann, Adam Heilmann, Stefan Waldmann, Martin Heilmann, Adam Kern, Andreas Gotta, Valentin Krickser, Josef Gruber, Peter A. Larem, Georg Dony, Heinrich Eder, Georg Eder, August Scharf, Peter Krickser, Adam Groh und Konrad Dutine.

So geschah es dann, dass der FVE  von 1923/24 bis 1927/28 in der A-Klasse spielte, aber am Schluss der Runde immer nur Tabellenzweiter war. Auch von1928/29 bis 1930/31 erging es dem Team nicht anders. Aufgrund dessen wurde der FVE  der „ewige Tabellenzweite“ genannt. Das Jahr 1930 war von besonderer Bedeutung für den Verein, da man in diesem Jahr unser 10-jähriges Jubiläum feiern konnte. Dies geschah aber nur in kleinerem Rahmen mit einem Fußballturnier. Die Mannschaft im Jubiläumsjahr bestand aus folgenden Spielern: Karl Gruber, Hans Liegl, Konrad Dutine, Leonhard Hartig, Peter A. Larem, Josef Schledt, Johann Groh, Johann Müller, Johann Gruber, Karl Braunwarth, Georg Dony und Adam Kern.

1. Mannschaft 1930
v.l.n.r.: Andreas Otto (Spielausschußvorsitzender), Karl Gruber, Hans Liegl, Konrad Dutine, Leonhard Hartig, Peter A. Larem,
Josef Schledt, Johann Groh, Johann Müller, Johann Gruber, Karl Braunwarth, Georg Dony, Adam Kern, Heinrich Eder (1. Vorsitzender)

Durch das Jubiläum moralisch gestärkt, begannen die Verbandsspiele 1930/31 in der A-Klasse des Dreieich-Gaues, die, wie schon vorher erwähnt, mit dem zweiten Platz abgeschlossen wurden. 1931 war es dann soweit. Mit einer neu formierten Mannschaft, wobei  man besonders den unvergesslichen Jugendspieler Ignatz Gruber (damals 15 Jahre alt) hervorheben kann, wurde dann erneut Anlauf auf die Meisterschaft genommen.

1. Mannschaft   A-Meister 1931/32
v.l.n.r.: Peter Markus Larem (Spielausschussvorsitzender), Christian Groh, Ignatz Gruber, Karl Gruber, Johann Gruber, Konrad Dutine, Adam Kern,
Johann Groh, Peter Anton Larem, Ignatz Blickhan, Karl Braunwarth, Melchior Muller, Johann Müller, Josef Schledt, Albert Thomas (Mannschaftsbetreuer)

Mit den Spielern Christian Groh, Ignatz Gruber, Karl Gruber, Johann Gruber, Konrad Dutine, Adam Kern, Johann Groh, Peter A. Larem, Ignatz Blickhan, Karl Braunwarth, Melchior Müller, Johann Müller, und Josef Schledt, wurde dann auch das gesteckte Ziel erreicht. Mit einem Durchmarsch ohne Minuspunkte, wurde der FVE  Gruppen- und Kreismeister. Aufgrund der Kreismeisterschaft rückte der FVE in die Kreisklasse,  der damals zweithöchsten Fußballklasse auf, die man am  Ende der Runde mit einem Mittelplatz in der Tabelle beendete, dies war 1932/33.

Nun kam das Jahr 1933, das Jahr der Machtübernahme durch die NSDAP. Durch eine vorgetäuschte Neueinteilung wurde der FVE wieder in die A-Klasse im Fußballkreis Dieburg zurückversetzt. In dieser Klasse blieb der FVE bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Nun begann eine schwere Zeit für unseren Sport und für unseren Verein, worüber man jetzt nicht mehr sprechen sollte. Nach Kriegsende musste nach der Lizenzerteilung durch die Amerikaner der Verein neu aufgebaut werden. In einer Versammlung, die von 80 Mitgliedern besucht war, wurde der Verein unter dem alten Namen FVE 1920 e.V. weitergeführt. Viele Mitglieder und Spieler des Vereins wurden durch den Krieg aus unserer Mitte gerissen. Es musste deshalb eine neue Mannschaft zusammengestellt werden. Auch der Sportplatz bedurfte zu dieser Zeit einer gründlichen Instandsetzung, da er während des Krieges stark beschädigt wurde. Von 1945-1947 wurde nur ein behelfsmäßiger Fußball in den einzelnen Klassen gespielt. Erst 1947/48 ging dann alles planmäßig vonstatten. Der FVE spielte in der A-Klasse im Sportbezirk Darmstadt, Gruppe 3 und in dieser Gruppe spielten wir auch 1948/49. Beide Male stand der FVE am Schluss der Runde in der Tabellenmitte. 1950, das Jahr unseres 30-jährigen Bestehens, war für uns ein großer Prestigeerfolg. Das Jubiläum wurde  mit einer akademischen Feier, einer Gedenkfeier für unsere gefallenen und verstorbenen Mitglieder und einem Fußballturnier gebührend gefeiert. Den Abschluss bildete ein Sommernachtsfest im Garten des FVE Vereinslokals. Auch die Mitgliederzahl hatte sich inzwischen auf ca. 150 erhöht. In sportlicher, sowie in finanzieller Hinsicht verlief alles nach Wunsch. In den Verbandsspielen 1949/50 wurden wir Meister der A-Klasse des Kreises Dieburg. Beteiligt an dieser Meisterschaft waren die Spieler: Peter Hiemenz, Theo Gruber, Georg Gruber, Hans Eder, Johann Gruber, Theo Storck, Adam Kern jun., Valentin Löbig, August Scharr, Paul Müller, Jakob Seitel, Erich Schrodt, Bernd Lippert, Heinrich Tüncher, Karl Gruber, Arthur Hartig und Richard Blickhan.

1. Mannschaft A-Meister 1949/50 Kreis Dieburg
stehend v.l.n.r.: Heinrich Eder (1. Vorsitzender), Valentin Löbig, Erich Schrod, Paul Müller, Artur Hartig,
Heinrich Tüncher, Theo Storck, Bernd Lippert, Adam Scharf; Adam Kern, Richard Blickhan, Rudi Keller (Trainer), Adam Müller (Spielausschussvorsitzender), kniend: Karl Gruber, Hans Eder, Johann Gruber, sitzend: Theo Gruber, Peter Hiemenz, Georg Gruber

Aufgrund der Meisterschaft durfte der FVE  dann 1950/51 die Verbandspiele in der nächsthöheren Klasse, der Bezirksklasse Darmstadt, mitmachen. Aber zum Verbleib in dieser Klasse reichten das spielerische Können und die nötige Erfahrung nicht, so dass man wieder absteigen musste. Nun begann für den FVE  eine turbulente Zeit. Es war ein ständiges  auf- und absteigen unserer Mannschaft. Nach einem erneuten Anlauf in der Verbandsrunde 1951/52 wurde der FVE abermals Meister der A-Klasse im Sportbezirk Darmstadt. Die Spieler Hans Eder, Johann Haus, Peter Seitel, Arthur Hartig, Stephan Hartig, Heinrich Tüncher, Karl Gruber, Helmut Schledt, Adam Kern jun., Richard Blickhan, Theo Storck, Stefan Murmann, Paul Müller, Georg Gruber und Adam Scharf hatten es wieder geschafft. Dies hieß also 1952/53 erneuter Aufstieg in die Bezirksklasse Darmstadt. In dieser Klasse konnte sich die Truppe  auch noch 1953/54 behaupten, musste aber durch eine Neueinteilung in die A-Klasse zurück.

1. Mannschaft A-Meister 1951/52 Kreis Dieburg
v. l. n. r.: Peter Euler (2. Vorsitzender), Johann Haus, Peter Seitel, Artur Hartig, Stefan Hartig, Heinrich Tüncher,
Karl Gruber, Helmut Schledt, Hans Eder, Adam Kern, Richard Blickhan, Theo Storck, Stefan Murmann, Paul Müller, Georg Gruber, Adam Scharf, Johann Gruber, Heinrich Eder (l. Vorsitzender)

Der Fußballbezirk Darmstadt wurde in 5 A-Klassen eingeteilt, und der FVE kam zur A-Klasse Kreis Dieburg. Durch den Abstieg schockiert, musste die Mannschaft  in den Jahren 1954/55 und 1955/56 immer schwer kämpfen, um einen guten Tabellenplatz zu erzielen. Endlich brachte das Jahr 1956/57 neue Hoffnungen, da man  in dieser Runde wieder auf eigenem Platz spielen konnte. Durch Renovierung der Sportplatzanlage musste man zwei Jahre lang die Gastfreundschaft des TAV Eppertshausen in Anspruch nehmen, auf dessen Platz die Spiele ausgetragen wurden. Dank gebührt hier den  Mitgliedern Adam Kern, Peter Krickser, Konrad Dutine, Georg Dony, Adam Kern jun., Günther Schledt, Josef Blickhan, Bernd Lippert, Leonhard Hartig, u.a. die sich bei den Arbeiten besonders hervortaten. Unsere Mannschaft dankte dies in ihrer Weise, in dem sie Meister der A-Klasse im Kreis Dieburg wurde. Für diesen Erfolg waren die Spieler Richard Blickhan, Gerhard Groh, Manfred Gensert, Artur Hartig, Peter Seitel, Robert Müller, Fritz Damm, Josef Müller, Paul Müller, Hans Murmann, Adam Kern jun., Erich Müller, Ewald Larem, Hans Eder und Josef Hartig verantwortlich.

Nun mussten die 5 A-Liga Meister die Aufstiegsspiele absolvieren, von denen aber nur die zwei ersten das Glück hatten, aufzusteigen. Der FVE musste sich leider mit dem dritten Platz begnügen, was weiterhin den Verbleib in der A-Klasse bedeutete. Im Jahre 1958 wurde der FVE, bedingt durch eine Neueinteilung des Bezirks Darmstadt, der Gruppe Odenwald zugegliedert. Da die Spielstärke im Odenwald erheblich zugenommen hatte, bedeutete dies für unsere Mannschaft eine erhebliche Umstellung.

1. Mannschaft A-Meister 1956/57 Kreis Dieburg
v. l. n. r.: Bernd Lippert (Spielausschußvorsitzender), Rudi Keller (Trainer), Richard Blickhan, Gerhard Groh, Manfred Gensert,
Artur Hartig, Peter Seitel, Robert Müller, Fritz Damm, Josef Müller, Paul Müller, Hans Murmann, Adam Kern, Erich Müller, Günther Schledt (l. Vorsitzender), sitzend: Ewald Larem, Hans Eder, Josef Hartig

Das bedurfte deshalb großer Anstrengungen, um  einen guten Tabellenplatz am Schluss der Runde zu sichern. 1960 feierte der FVE  das 40-jährige Jubiläum. Den Rahmen des Jubiläums bildeten einige Fußballturniere der Aktiven- und Jugendmannschaften. Der Abschluss endete mit einem dreitägigen Fest, bei dem der Verein dank der großen Unterstützung der Eppertshäuser Einwohner einen guten Erfolg für unseren Verein verbuchen konnte. Gestärkt durch den guten Erfolg unseres 40-jährigen Jubiläumsfestes ging man mit großen Hoffnungen in die Verbandspiele 1960/61. Gegen namhafte Vereine wie Schaafheim, Erbach, Dieburg, Babenhausen, Michelstadt usw. trat nun unsere Mannschaft an. Für die 1. Mannschaft standen folgende Spieler zur Verfügung: Peter Euler, Rudi Hennlein, Hans Murmann, Gerhard Hartig, Adam Kern jun., Artur Müller, Hans Gruber, Albert Simon, Fritz Damm, Robert Müller, Ewald Larem, Sieghard Müßig, K.H. Schlüter, Hans Waldmann, Heinz Desch, Kurt Euler und Lothar Groh.

1. Mannschaft im Jahre 1960/61

Trotz größter Anstrengungen war jedoch nur ein Platz im oberen Tabellendrittel möglich. Auch in den Verbandspielen 1961/62 sollte es nicht anders werden, obwohl der Kreis der Spieler für die 1. Mannschaft durch die Spieler Theo Müller, Reinhold Euler, Adi Grimm, Jürgen Gruber, Peter Weber, Bernd Müller, Josef Miksche, Werner Euler, Günther Weber und Paul Müller vergrößert wurde. Es hieß also weiterhin A-Klasse spielen. Durch die Verpflichtung eines neuen Trainers wollte man nun endlich die Verbandspiele 1962/63 und 1963/64 erfolgreicher beenden. So sehr sich die Spieler Reinhold Euler, Hans Murmann, Artur Müller, Robert Müller, Theo Müller, Gerhard Groh, Hans Gruber, Albert Simon, Peter Weber, Adi Grimm, Fritz Damm, Lothar Groh, Ewald Larem, Kurt Euler, Josef Miksche, Bernd Müller, Werner Euler, Richard Blickhan, Peter Euler, Hans Waldmann, Jürgen Gruber, Gerhard Hartig, Willi Waldmann, Günther Weber, Karl Waldmann, Manfred Gensert, Helmut Damm, Josef Müller, August Seibel, Georg Sperl, Josef Hartig, Adam Kern jun. und Gebhard Müller auch anstrengten, es reichte nur zu einem zweiten Platz am Schluss der Runde. Auch die Reservemannschaft schlug sich wie in allen vorangegangenen Jahren recht gut und konnte einen guten Tabellenplatz erringen.

2. Mannschaft im Jahre 1960/61
v. l. n. r.: Ewald Scharf, Walter Murmann, Rudi Hennlein, Helmut Damm, Josef Miksche, Erich Müller, Kurt Euler, Hans Eder, Hans Blickhan,
Werner Euler, Josef Hartig, Josef Armann, Sieghard Müßig, Bruno Waldmann, Hans Scharf; im Bild fehlt: Wilfried Müller, Gebhard Müller

Nach den Enttäuschungen der vorangegangenen Jahre wurden die Verbandsspiele mit neuem Mut und großen Hoffnungen begonnen. Es waren die Runden 1964/65 bis 1967/68. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, wurden die Spielertrainer Lothar Groh, Karl Waldmann, Rudi Vogel und Nikola Mrvos verpflichtet, die sich nach kurzen Abständen ablösten. Auch die Spieler Werner Euler, Hans Murmann, Georg Sperl, Peter Weber, Theo Müller, Robert Müller, Hans Gruber, Fritz Damm, Artur Müller, Albert Simon, Reinhold Murmann, Günther Weber, Manfred Gensert, Peter Weber, Gerhard Groh, Adi Grimm, August Seibel, Franz Klonschinsky, Norbert Griesling, Klaus Schrodt, Hans Waldmann und Bernd Lippert jun. mussten bald erkennen, dass in diesen Verbandsrunden für sie nichts zu erben war. Es fehlte einfach an dem nötigen Selbstvertrauen, welches sich durch den nicht gerade guten Tabellenplatz am Schluss der Runde bemerkbar machte. Mit den Hereinnahmen einiger Spieler aus der Jugend und Reservemannschaft in die erste Mannschaft und der Verpflichtung des Trainers Egentenmeier, ging man  in die Verbandsrunde 1968/69.

Unsere Mannschaft, die aus den Spielern Herbert Wolf, Werner Grimm, Reinhold Euler, Norbert Grießling, Werner Neiß, Nikola Mrvos, Peter Murmann, Theo Müller, Franz Zentner jun., Bernd Lippert jun., Hans Gruber, Manfred Bender, Adi Grimm, Gerhard Grimm, Hermann Zuspann, Gerhard Fischer, Heinz Egentenmeier und Fritz Damm bestand, tat ihr bestes im Bezug auf Training und Kameradschaft. Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins gaben ihnen bei allen Spielen, sei es bei Auswärts- oder Heimspielen, zahlenmäßig einen guten Rückhalt. Es lief auch alles nach Wunsch und man sah die Meisterschaft schon in greifbarer Nähe. Das letzte Spiel in Höchst/Odw. sollte die Entscheidung bringen. Wir mussten dieses Spiel gewinnen um Meister zu werden. Dies sollte aber nicht sein.

Mit viel Schwung und dem Einsatz aller Mitglieder wurde im Juni 1970 unser 50. Geburtstag gefeiert. Ein Drei-Tages-Fest beim „Eder auf dem Holzplatz“ war wohl der Höhepunkt in der 50-jährigen Vereinsgeschichte. Doch wie so oft liegen Hoch und Tief beisammen. Nur 14 Tage später auf der Hauptversammlung kandidierte Jaky Murmann nicht mehr als 1. Vorsitzender für den Verein. 13 Jahre hatte er die Geschicke des Vereins mit großem, persönlichen Einsatz und unter opfern von viel Freizeit geleitet. Der neue Vorsitzende Gerhard Bangnowski, sowie sein gesamter Vorstand versuchten nun, dass von Jaky Murmann Geschaffene in seinem Sinne weiterzuführen. Unter dem Spielausschussvorsitzenden Bernhard Lippert wurde eine gute Mannschaft zusammengestellt. Auch scheute man sich nicht, auf auswärtige Spieler zurückzugreifen, was aber auch mit Kosten für den Spielbetrieb verbunden war. Die Mannschaft wurde mit den Neuzugängen Peter Helfmann, Werner Iser, Bernd Schmitt, Norbert Görner und Herbert Köhler verstärkt, doch der Mannschaft war auch in dieser Runde der Aufstieg nicht vergönnt. Trotzdem konnte die Truppe von Spielertrainer Huder durch einen 5:2 Erfolg im Finale gegen Viktoria Dieburg, auf neutralem Platz beim FSV Münster, die Kreispokalmeisterschaft erringen. Peter Helfmann (3), Hans Gruber und Herbert Köhler waren die Torschützen.

Im Spieljahr 1970/71 wurde unter der Trainingsleitung von Herrn Uwe Petersen das Ziel der A-Klassenmeisterschaft nach 13-jährigen erfolglosen Versuchen, endlich erreicht. Die Mannschaft wurde überlegen Meister. Jubel war es, der sich ausbreitete und jeder war stolz auf unsere Mannschaft. Bezirksklasse Darmstadt war das Zauberwort, Mannschaften wie Griesheim, Langen, Egelsbach, Lorsch, Lampertheim, Dieburg, Urberach, Heppenheim waren nun die Gegner. Die Meistermannschaft wurde mit einem Autokorso durch den Ort gefeiert.

Die Meistermannschaft der Saison 1970/71
stehend v. l.: Trainer Uwe Petersen, Hans Gruber, Werner Iser, Herbert Wolf, Norbert Griesling, Peter Helfmann, Theo Müller,
Norbert Walter, Bernd Schmidt, Peter Murmann, kniend v. l.: Herbert Köhler, Gerhard Grimm, Reinhold Euler, Norbert Göhler, Bernd Lippert, Hermann Zuspann

Viele erinnern sich sicherlich noch  an das erste Punktspiel gegen Langen, als diese uns mit vier Toren wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Was nun folgte, war ein Kampf gegen den Abstieg, der durch das zurückholen von Trainer Petersen zu unseren Gunsten entschieden werden konnte. Höhepunkt dieser Saison waren zweifellos die beiden Endspiele um den Bezirkspokal gegen Olympia Lampertheim. In Lampertheim konnte unsere Mannschaft ein feines 0:0 erkämpfen, musste aber im Rückspiel auf eigenem Platz vor 1500 Zuschauern durch eine 4:2 Niederlage die Überlegenheit des Landesligisten anerkennen. Mit sehr guten Erfolgen spielte unsere Mannschaft dann in der Bezirksklasse. 1973 gründeten einige karnevalistisch angehauchte Fußballer die neue Abteilung FVCA – Fussballverein Carneval Abteilung. Da man bei den Kappenabenden im FVE-Vereinsheim großen Zuspruch hatte und „echte Eppertshaiser Fassenacht“ einem größeren Publikum vorstellen wollte. Auf den gewählten Abteilungsvorstand mit Gebhard Müller, Peter Helfmann, Peter Beckmann und Hildegard Holzmann kam viel Arbeit zu, denn man wollte bereits 1974 die erste Sitzung in der Mehrzweckhalle ausrichten.  Ab dem Spieljahr 1974/75 übernahm Bernd Rügen das Training und er verstand es, viele neue Impulse unserer Elf zu geben. Ganz besonders vermochte er es, die Kameradschaft untereinander zu steigern. Was auf dem Spielfeld zufrieden ablief, konnte man von vielen unserer Mitglieder leider nicht sagen. Da zu dieser Zeit feststand, dass wir durch einen Straßenneubau unsere Anlage verlieren würden, konnte man eine gewisse Stagnation, was das Vereinsleben und die Mitarbeit im Vorstand angeht, feststellen. Nur wenige Mitglieder waren bereit, sich für den Verein zu engagieren.  Außer den aktiven Spielern sah man auf Veranstaltungen oder wichtigen Sitzungen immer wieder die 30 bis 40 selben Gesichter, die sich um den FVE Gedanken machten.

Trotz nochmaligen Bemühungen war dann im Spieljahr 1976/77 der Abstieg nicht mehr zu verhindern. Hier sollte aber gesagt werden, dass es nicht allein unsere Elf war, der die Schuld zuzuschieben war. Es waren jene, die dem Verein meist aus finanziellen Gründen den Rücken kehrten und den Abstieg einer recht jungen und unerfahrenen Mannschaft besiegelten.

A-Klasse Darmstadt-West – eine recht neue Umgebung – so begann das Spieljahr 1977/78. Prompt hatten wir mit dem Abstieg zu kämpfen, aber es gelang den Mannen um ihren Trainer Hans Kaufmann doch noch, nach großem Kampf und Einsatz am Schluss der Runde den Klassenerhalt zu sichern. Peter Helfmann löste als FVCA-Abteilungsleiter Gebhard Müller in der Kampagne 1978 ab und konnte mit seinen harmonisch zusammenarbeitenden Vorstandsmitgliedern mittlerweile Sitzungen präsentieren, die auch bei auswärtigen Gästen bestens ankamen. Mittlerweile hatte der FVCA 150 Abteilungsmitglieder, darunter viele junge Leute, die engagiert mitarbeiteten. Im Spieljahr 1978/79 wollte man aus den vergangenen Fehlern lernen und trat unter der Leitung von Hans Kaufmann die Verbandsrunde an. Unserer sehr jungen Mannschaft, die sich jetzt ausschließlich aus Spielern von Eppertshausen zusammensetzte, gelang es, einen guten Mittelplatz zu erkämpfen. Das ist der richtige Weg, so muss es gezielt weitergehen, sagten alle, die verantwortlich waren.

1978 war auch das Gründungsjahr der Damen-Gymnastikabteilung, die in der Anfangsphase vornehmlich aus Spielerfrauen bestand und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Lydia Helfmann wurde als Abteilungsleiterin gewählt. Das Jahr 1980 stand ganz im Zeichen unseres 60-jährigen Vereinsjubiläums. So wurde am 31.05.1980 unsere Fahnenweihe mit einem großen bunten Abend begangen.

1. Vorsitzender Gerhard Bangnowski mit neuer Vereinsfahne

Im Sommer des Jahres wurde eine Sportlerwerbewoche unter der Teilnahme aller Mannschaften des FVE auf den Sportgelände an der Messeler Straße, durchgeführt. Ebenfalls wurde anlässlich unseres Jubiläums ein Waldfest in der Abtei veranstaltet, das wegen des schlechten Wetters am Samstag schon abgesagt werden sollte. Doch Sonntags wurden die Mitglieder und Gäste dafür mit einem echten „Kaiserwetter“ versöhnt. Am 31.08.1980 spielte unsere AH-Mannschaft gegen die Pepsi-Cola-Auswahl, die mit einigen ehemaligen Bundesligastars gespickt war. Das sportliche Highlight war aber das Spiel einer Kreisauswahl gegen die Profimannschaft von Kickers Offenbach, das mit 4:1 verloren wurde.

In der Saison 1980/81 unter der Leitung von Trainer Willi Sell spielte die Mannschaft mit der englischen Sturmkanone Russel Hopkirk die gesamte Saison um den Ausstieg in die Bezirksliga mit. Das entscheidende Spiel wurde aber bei dem späteren Meister FSV Groß-Zimmern unglücklich, nach einer zwischenzeitlichen 2:0 Führung innerhalb der letzten 30 Minuten noch mit 2:3 verloren. Russel Hopkirk, der nach dem internationalen A-Jugendturnier in Eppertshausen geblieben war, musste uns Ende der Saison aus familiären Gründen verlassen, stand uns aber auch in den darauffolgenden Jahren noch einige Male bei wichtigen Spielen zur Verfügung.

1. Mannschaft 1980
stehend v.l.: H. Kolb, P. Heilmann, Metzger, R. Müller, Yugsel, G. Tempel, 0. Müller, R. Hopkirk, Trainer W. Sell;
sitzend v.l.: H. Schlemminger, G. Anton, R. Werner, H. Schlemminger, L. Kern, R. Plannebecker

Unter Trainer Willi Sell ging man auch in die Saison 1981/82 und stand nach einem spielerisch durchwachsenen Jahr am Ende auf dem 7. Tabellenplatz. Auf der Hauptversammlung 1982 kandidierte Heinz Corzilius nicht mehr als 1. Vorsitzender. Karl-Heinz Kraus wurde einstimmig als dessen Nachfolger gewählt und hatte nunmehr die Aufgabe, die Geschicke des Vereins in seine Hände zu nehmen. Unter dem neuen Trainer Helmut Sattler ging man mit hohen Erwartungen in die Spielzeit 1982/83. Der neue Trainer verstand es besonders, junge Spieler an die 1. Mannschaft heranzuführen. Er gab ihnen das nötige Selbstvertrauen, das man braucht, um den Sprung von der A-Jugend in die 1. Mannschaft zu schaffen. Das wirkte sich daraufhin aus, dass die beiden damals 17-jährigen Jochen Schmitt und Jürgen Gruber eine sehr starke Saison spielten und mit einigen Toren dazu beitrugen, dass man am Ende dieser Saison den vierten Tabellenplatz belegte. Ende der Saison hängte unser langjähriger Kapitän Otto „Ottl“ Müller nach 13 Jahren und über 450 Spielen in der aktiven Mannschaft seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel und wurde zum Ehrenspielführer des Fußballvereins Eppertshausen ernannt.

Trainer Sattler konnte mit einem sehr jungen Kader in die Saison 1983/84 gehen und belegte am Ende einen guten 5. Tabellenplatz. Dadurch, dass in diesem Jahr sehr viele Spieler aus der A-Jugend herauskamen, stand man vor dem Problem, dass die Kader der 1. und 2. Mannschaft zu groß geworden wären. So entschloss man sich, eine Juniorenmannschaft zu gründen, damit die jungen Spieler nicht in der Luft hingen und gegen gleichwertige Gegner Spielpraxis sammeln konnten. Unter ihrem Trainer Otto Müller spielte die Juniorenmannschaft einen ausgezeichneten Fußball und so kam es Ende der Saison zu einem Endspiel um die Bezirksmeisterschaft in Langen, das aber leider verloren wurde. Aus dieser Juniorenmannschaft gingen dann sehr viele Spieler hervor, die später in die beiden aktiven Mannschaften zum Einsatz kamen.

Mit Karl-Heinz Werner wurde dann in der Spielzeit 1984/85 erstmals nach vielen Jahren wieder ein Spielertrainer verpflichtet. Es stellte sich aber schon bald heraus, dass der Trainer das nötige Engagement vermissen ließ, woraufhin man sich dann von ihm während der Saison trennte. Günter Anton übernahm nun als Interimstrainer die Mannschaft und erreichte trotz der schwierigen Umstände, die ein Trainerwechsel während der laufenden Saison mit sich bringt, noch einen sehr guten sechsten Platz.

Mit Bernd Rügen wurde ein bekanntes Gesicht als neuer Trainer für die Saison 1985/86 präsentiert, betreute er doch unsere Mannschaft mit großem Erfolg bereits in der Zeit von 1974 bis 1977. Am Ende der Saison belegten wir den sechsten Platz.

Doch der größte Wurf des Jahres gelangt unserer A-Jugend. Sie schafften den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse im Jugendbereich, die Landesliga! Die Gegner in dieser Klasse waren z.B. Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach und Darmstadt 98. Leider konnten die meisten der Spieler, die den Aufstieg schafften nicht mehr in der Landesliga spielen, weil sie über der Altersgrenze lagen. Aber man ging trotzdem frohen Mutes an das Abenteuer Landesliga heran. Unter der Leitung von Trainer Klaus Müller und dem Betreuer Günter Anton startete man auch gut in die Saison um konnte einige Achtungserfolge erzielen. Doch leider hatte die Mannschaft in einigen Spielen nicht das nötige Quäntchen Glück und musste Ende der Saison erkennen, dass die Luft in der höchsten Spielklasse doch ziemlich dünn ist. Doch können alle Spieler dieser Mannschaft heute von sich behaupten, schon einmal gegen etliche Spieler angetreten zu sein, die in der Bundesliga spielten. Hier sei stellvertretend für diese nur Andreas Möller erwähnt.

Bezirksmeister A-Jugend 1985/86
stehend v.l.: Gerhard Lambert (Manager), Thilo Müller, Heiko Schrader, Carlo Schledt, Thomas Müller, Michael Euler, Thomas Huber,
Mehmet Özdemir, Klaus Müller (Trainer); sitzend v. l.: Oliver Waldmann, Klaus Seib, Heiko Heckwolf, Jens Groh, Matthias Eder, Oliver Glasbrenner, Klaus Sperl

In die Spielzeit 1986/87 ging man mit dem gleichen Trainer, doch kam es während der Runde immer wieder zu Diskrepanzen zwischen Spieler, Spielausschuss und dem Trainer. Diese führten letztendlich zur vorzeitigen Vertragsauflösung mit Bernd Rügen. Nun stand man wie schon 2 Jahre zuvor während der laufenden Runde ohne Trainer da. Doch dies sollte für die nächsten Jahre das letzte Mal gewesen sein. Denn jetzt übernahm mit Bernd Lippert ein Mann das schwierige Amt des Trainers, der schon Mannschaften in höheren Klassen betreute und mit diesen große Erfolge feiern konnte. Er führte unsere Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel noch auf einen achten Platz. In der Saison 1987/88 führte der Trainer uns auf einen sehr guten 5. Platz. Doch das sportliche und vereinsgeschichtliche Highlight der Saison war der Gewinn des Kreispokals. Das Spiel wurde in Eppertshausen ausgetragen und konnte von unserer Mannschaft nach einem von beiden Seiten erbittert geführten Kampf gegen unseren „ewigen Rivalen“, den SV Münster, nach Toren von Rene Merget, Thilo Müller und Thomas Müller mit 3:2 gewonnen werden.

In der Saison 1988/89 war das lange Warten auf eine Meisterschaft endlich vorbei. Bernd Lippert und seine junge Mannschaft bescherten dem FVE die erste Meisterschaft seit 18 Jahren. Doch mussten die Anhänger die ganze Saison über mit der Mannschaft zittern, denn bis zwei Spieltage vor Schluss lieferte sich der FSV Groß-Zimmern mit uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch als die Mannschaft zu Hause gegen Groß-Umstadt nach einem denkwürdigen Spiel am Ende mit 2:1 gewann und man dank Funktelefon wusste, dass der FSV Groß-Zimmern in Sandbach verloren hatte, war uns die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Jubel war es, der sich ausbreitete und jeder war stolz auf unsere Mannschaft. Die Meisterschaft der A-Klasse Darmstadt-Ost wurde nach der langen Durststrecke gebührend gefeiert und gipfelte in einem Autokorso und einem Empfang durch die Gemeinde Eppertshausen auf dem Rathausplatz.

1989/90 spielte man in der Bezirksliga und Trainer sowie die Mannschaft hatten alle nur ein Ziel, den Klassenerhalt. Am Anfang der Saison konnte man sich spielerisch auch noch sehr gut behaupten und stand im mittleren Tabellendrittel. Doch dann begann eine Verletzungsserie, so dass man teilweise auf sieben Stammspieler verzichten musste. Deshalb verstärkte sich der FVE in der Rückrunde mit namhaften Spielern, die allesamt über Erfahrungen in der Bezirksoberliga verfügten. Doch auch Jürgen Rödler von Hassia Dieburg, Roland Jaensch von Germania Ober-Roden und der reaktivierte Gerhard Koch konnten nicht verhindern, dass zwei Spieltage vor Schluss der Abstieg unvermeidbar war.

Auf der Jahreshauptversammlung im Februar 1990 kandidierte Karl-Heinz Kraus nicht mehr als 1. Vorsitzender des Fußballvereins. Acht Jahre hatte er die Geschicke des Vereins mit großem persönlichen Einsatz und unter opfern von viel Freizeit geleitet. Der neue Vorsitzende Klaus Schlüter, sowie sein gesamter Vorstand versuchten nun, das von Karl-Heinz Kraus Geschaffene in seinem Sinne weiterzuführen. In der neuen Saison machte man sich dann sogleich an den Wiederaufstieg. Lange Zeit durfte man sich auch berechtigte Hoffnungen machen, denn der FVE lag auf einem Aufstiegsplatz. Letztendlich verfehlte die Mannschaft das Ziel nur knapp und beendete die Saison 1990/91 unter Bernd Lippert mit dem vierten Tabellenplatz.

Auch in der Saison 1991/92 spielte der FVE in der gesamten Spielzeit um den Aufstieg mit. So wurde unsere Mannschaft Herbstmeister und führte die Tabellenspitze zeitweise mit sechs Punkten vor der TG Ober-Roden an. Doch durch teilweise desolate Leistungen, hier sei nur an das Heimspiel gegen den SV Reinheim erinnert, verspielte man leichtfertig und manchem noch bis heute unverständlich, die Tabellenspitze und musste sich am Ende der Saison mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Doch dieser berechtigte uns zur Teilnahme an der Relegationsrunde. Hier hießen die Gegner SV Bischofsheim, SV Einhausen und SV St. Stephan. Auch in der Relegation konnten wir uns noch Hoffnungen um den Aufstieg in die Bezirksliga machen, aber leider wurde das alles entscheidende letzte Spiel in Bischofsheim, zu dem Hunderte von Anhängern aus Eppertshausen mitgereist waren, nach einem sehr guten Spiel und vielen Torchancen für unsere Mannschaft mit 1:2 verloren.

In der Saison 1992/93 spielte man also weiterhin in der A-Klasse und belegte nach einer durchwachsenen Runde am Ende den sechsten Platz. Mit Bernd Lippert, der unsere aktiven Mannschaften über sieben Jahre lang betreute, hörte Ende der Saison der, wie man wohl ohne zu übertreiben sagen darf, erfolgreichste Trainer in der Geschichte des Fußballvereins auf. Mit dem neuen Trainer Norbert Görner ging man mit großen Erwartungen in die Saison 1993/94. Er brachte drei Spieler mit, die er früher als A-Jugendtrainer beim SV Darmstadt 98 betreute und auf die er große Stücke hielt. Die hohen Erwartungen, die in den Trainer und die neuen Spieler gesetzt wurden, konnten diese aber leider nicht erfüllen. Die Kluft zwischen den Spielern und dem Trainer wurde immer größer und führte letztendlich zu einer einvernehmlichen Trennung. Unser langjähriger Spieler Günter Anton übernahm abermals die Führung der Mannschaft und erzielte einen unter diesen Umständen hervorragenden 5. Platz.

Durch eine Unachtsamkeit eines Gemeindemitarbeiters kam es auf dem Rasenplatz des Sportzentrums im Sommer 1993 zu einem „Chemieunfall“, wie es die Bild-Zeitung titulierte. Deshalb war man gezwungen, über einige Wochen in der Nachbargemeinde Münster zu spielen.

Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1994 kam es zu einem Wechsel an der Vereinsspitze. Dieser wurde notwendig, da unser bisheriger Vorsitzender Klaus Schlüter nicht mehr für eine erneute Amtsperiode kandidierte. Nun begann die Suche nach einem Nachfolger. Als sich schließlich mit Karsten Keller ein damals 23 jähriger zur Wahl stellte, waren alle Mitglieder der Versammlung glücklich. Karsten Keller wurde schon als 21-jähriger zum Jugendleiter gewählt und begleitete dieses für den Nachwuchs des Vereins so wichtige Amt mit einem erheblichen Energieaufwand.

Als im Sommer des Jahres 1994 bekannt wurde, dass wir in einem Preisausschreiben der Firma Mars gewonnen hatten, war die Freude groß. Dies bedeutete nämlich, dass der FVE ein Heimspiel gegen die erste Mannschaft von Bundesligist Eintracht Frankfurt gewonnen hatte. Da aber zwischen der Bekanntgabe des Gewinns und dem Termin des Spieles nur 4 Wochen lagen, musste man viel improvisieren. Hier zeigte sich aber, dass sich der Verein auf seine Mitglieder voll und ganz verlassen kann. Innerhalb der kurzen Zeit ist es den Verantwortlichen gelungen, ein Spiel vorzubereiten, das in Eppertshausen so noch nicht da gewesen war. Dies konnte aber nur dank der Mithilfe der Gemeinde Eppertshausen, der Freiwilligen Feuerwehr und den vielen anderen ungenannten Helfern gelingen.

Als es dann soweit war, konnte man das Sportzentrum kaum wiedererkennen. Ein großes Zelt und einige Imbissbuden waren aufgebaut worden und an die 3000 Fußballbegeisterte waren gekommen, um sich das „Spiel des Jahrhunderts“ anzusehen. Eintracht Frankfurt, mit den Trainern Jupp Heynckes, Horst Köppel und Karl-Heinz Körbel hatte zwar nicht alle Stars mitgebracht, doch werden die Spieler des FVE wohl noch in einigen Jahren darüber berichten, gegen einen Jay-Jay Okocha, Nationalspieler Maurizio Gaudino und Andreas Köpke gespielt zu haben. Michael Bangnowski wird sich besonders gerne an dieses Spiel erinnern, war es ihm doch vergönnt den Ehrentreffer zum 1:17 Endstand zu erzielen.

Mit Günter Anton als Spielertrainer und der im Schnitt jüngsten Mannschaft der letzten Jahre ging man dann auch in die Runde 1994/95. Er erzielte mit seiner Mannschaft 8:2 Punkte und so stand man zeitweise sogar an der Tabellenspitze. Aufgrund einer Verletztenmisere stürzte die Truppe dann aber ins Mittelfeld ab. Dieser sportliche Misserfolg und der desolate Zustand der Mannschaft veranlasste letztendlich Günter Anton dazu, sein Amt als Trainer zur Verfügung zu stellen. Er blieb der Mannschaft zum Glück als wichtiger und mit Abstand erfahrenster Spieler erhalten. Ihm folgte Norbert  Winkler.

Aber auch der neue Trainer  hatte seine Startschwierigkeiten mit dem FVE. Einer 0:2 Niederlage in Groß-Umstadt folgte ein mageres 0:0 zu Hause gegen Hassia Dieburg. Seinen ersten Erfolg hatte er, als unsere Mannschaft ihr Pokalspiel beim FSV Münster mit 4:3 gewann. Danach „rollte“ es aber auch in der Punktrunde. Nach Siegen gegen den TSV Höchst, Viktoria Schaafheim und Viktoria Kleestadt folgten Punkteteilungen gegen Groß-Bieberau und die TG Ober-Roden. Auf Platz 8 mit 22:16 Punkten ging es in die Winterpause der Saison 1994/95. Nach der Winterpause erwischte die Mannschaft einen klassischen Fehlstart und verlor ihr erstes Spiel zu Hause mit 0:2 gegen die TS Ober-Roden. Im weiteren Verlauf der Saison aber gab es mehr Siege als Niederlagen und der FVE beendete die Punktrunde 1994/95 mit einem sehr guten 5. Tabellenplatz und einem Punktestand von 41:23. Auch in der Kreispokalrunde war unsere Truppe sehr erfolgreich und scheiterte erst im Halbfinale gegen die erste Mannschaft von Hessenligist Viktoria Aschaffenburg mit 1:5. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass der Trainer für die Saison 1995/96 weiterhin Norbert Winkler hieß.

Nach der guten Platzierung in der vergangenen Runde ging man eigentlich recht optimistisch in die neue Saison. Allerdings lief die Vorbereitung alles andere als optimal. Bedingt durch einen Arbeitsplatzwechsel unseres Trainers, der verbunden war mit vielen Lehrgängen, war es unserem Trainer nicht möglich ein gezieltes Vorbereitungsprogramm durchzuziehen. Training und Betreuung bei der Vorbereitung lagen fast ausschließlich in den Händen des Co-Trainers Thomas Müller. Dieser machte seine Arbeit äußerst engagiert und motiviert, hatte aber das Manko der fehlenden Erfahrung auf diesem Gebiet. Das nicht alles passte, zeigte schon unser erstes Pflichtspiel in der neuen Saison. Wir verloren unser Pokalspiel beim B-Ligisten KSG Georgenhausen mit 0:1. Es gab zum Punktspielauftakt eine 0:2 Heimniederlage gegen die TS Ober-Roden. Es folgten weitere Heimniederlagen gegen Langstadt und Hassia Dieburg. Am Sonntag, dem 24. September verlor der FVE sein Heimspiel gegen den SV Münster, woraufhin Trainer Norbert Winkler aufgrund der sportlichen Situation sein Amt zur Verfügung stellte. Co-Trainer Thomas Müller, Lutz Murmann und der Spielführer der 1. Mannschaft Günter Anton leiteten nun gemeinsam das Training der aktiven Mannschaften. Ende Oktober 1995 wurde Bernd Metz neuer Trainer des FVE. Aber auch er schaffte es nicht den Zick-Zack Kurs des FVE in gerade Bahnen zu lenken und Bernd Lippert übernahm einige Spieltage vor Beendigung der Saison noch einmal das Traineramt beim FVE. Bis zum letzten Spieltag konnte man die Entscheidung offen halten, bevor man zu Hause das entscheidende Spiel gegen Rot-Weiss Radheim mit 2:4 verlor und damit in die A-Liga Dieburg abgestiegen war.

Günter Anton, der langjährige Spielführer der 1. Mannschaft, der dem FVE in schwierigsten Zeiten immer hilfreich zur Verfügung gestanden hatte, wechselte mit Zustimmung des Vorstandes als Spielertrainer zu Rot-Weiss Radheim. Im Rahmen der Saisonabschlussfeier wurde Günter Anton zum Ehrenspielführer des FVE ernannt. Für die Punktrunde der Saison 1996/97 gab es für die Verantwortlichen des FVE nur ein Ziel: Der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksliga Darmstadt Ost. Die Mannschaft wurde gezielt verstärkt und mit Michael Traband ein bekannter Trainer verpflichtet, der das gesteckte Ziel erreichen sollte. Unsere Mannschaft erfüllte alle in sie gesetzten Erwartungen und übertraf sie sogar teilweise. Ab dem fünften Spieltag gab der FVE die Tabellenspitze bis zum Ende der Runde nicht mehr ab und wurde mit 88 Punkten, sowie einen Torverhältnis von 123:19 überlegen Meister der A-Liga Dieburg. Eine Sache bedarf noch der Erwähnung: Der FVE verlor in dieser Runde nur ein einziges Spiel. Bei Rot-Weiß Radheim gab es eine 0:2 Niederlage gegen den dortigen Spielertrainer Günter Anton.

1. Mannschaft Meister der A-Liga Dieburg 1996/97
stehend v. l. n. r.: Reinhold Euler (2. Vorsitzender), Trainer Michael Traband, Thomas Lemke, Michael Sticht, Jochen Schmitt,
Thomas Müller, Rene Merget, Sven Landgraf, Frank Dotterweich, Heinz Corzilius (Spielausschuss), Karsten Keller (1. Vorsitzender), Karlo Gruber (Betreuer); kniend v. l. n. r.: Oliver Glasbrenner, Patrick Hiemenz, Michele Gangale, Ali Gündogdu, Volkmar Garbella, Alfred Guber, Mathias Löffler, Björn Bauer, Markus Kraus

Trainer Michael Traband hatte die Vorgabe erreicht und so gab es keinerlei Zweifel mit ihm auch in die Saison 1997/98 zu gehen. Die Mannschaft wurde nochmals verstärkt und knüpfte als Aufsteiger nahtlos an die Erfolge der vergangenen Runde an. Der Start in Reichelsheim mit einem 5:0 Sieg war richtungsweisend für die Saison, in der sich der FVE bis zum Schluss in der Spitzengruppe halten konnte. Der zweite Tabellenplatz, der am Ende belegt wurde, war ein großer Erfolg und berechtigte die Elf zur Teilnahme an der Relegationsrunde um den Aufstieg in die Bezirksoberliga Darmstadt. Das erste Spiel dieser Runde ging auf neutralem Boden in Reichelsheim gegen Heppenheim mit 0:4 verloren. Das zweite Spiel wurde in Eppertshausen gegen den SV Nauheim mit 3:0 gewonnen. Der Sieg hätte klar höher ausfallen müssen. Beste Gelegenheiten wurden leichtfertig vergeben. Das alles entscheidende Spiel fand beim FV Hofheim statt. Nach tollem Kampfspiel unserer Mannschaft stand es am Ende der Begegnung 0:0 und Hofheim rettete sich damit die Klasse. Schade, ein 1:0 hätte unserer Truppe zum Aufstieg gereicht. Wenn man es so sehen will fehlte am Ende nur ein Tor zum Aufstieg.

Auch mit diesem Erfolg war man zufrieden und so ging Trainer Michael Traband mit der Runde 1998/99 in sein drittes Trainerjahr beim FVE. Auch diese Saison kann zweifelsohne als eine gute bezeichnet werden. Wieder spielten wir in der Spitzengruppe mit und lange sah es so aus als ob die Mannschaft wieder den zweiten Tabellenplatz schaffen könnte. Leider ging uns im Endspurt etwas zu früh die Puste aus, so dass es am Ende mit 56 Punkten und 67:36 Toren „nur“ zum dritten Platz reichte. Im Vorstand des FVE kam man überein mit Michael Traband auch in die Saison 1999/2000 zu gehen. Leider Gottes stand diese schon vor dem ersten Spiel unter keinem guten Stern. Zu viele Führungsspieler verließen den Verein. Man war im Vorstand bemüht durch Neuzugänge dieses Manko auszugleichen. So kam unter anderem auch wieder Günter Anton aus Radheim zurück um unsere Mannschaft zu verstärken. Aber die Integration der neuen Spieler erwies sich weitaus schwieriger als gedacht. So ging schon der Punktspielauftakt gegen den Aufsteiger aus Würzberg zu Hause mit 0:2 verloren. Über die gesamte Vorrunde kam die Mannschaft nicht in Tritt und pendelte sich schon frühzeitig im unteren Tabellendrittel ein. So traf ein, was so gern als das Gesetz der Serie bezeichnet wird. Nach dem Heimspiel gegen die TG Ober-Roden stellte Michael Traband aus persönlichen Gründen sein Amt als Trainer zur Verfügung. Für den Vorstand des FVE kam diese Maßnahme völlig unerwartet, denn man wollte auf alle Fälle die Runde mit Michael Traband zu Ende spielen. Bis ein neuer Trainer verpflichtet wurde übernahmen Co-Trainer Michael Euler und wieder einmal Spielführer Günter Anton die Betreuung der aktiven Mannschaften.

Per 01.01.2000 wurde dann Jürgen Rödler neuer Trainer beim FVE. Aber auch ihm gelang es nicht, die nötige Kontinuität in die Mannschaft zu bringen. Als wir jedoch am drittletzten Spieltag im sogenannten „Sechspunktespiel“ gegen den direkten Mitabstiegskonkurrenten FSV Groß-Zimmern, in Zimmern 3:1 gewannen, war der Kelch der Abstiegsrelegationsspiele noch einmal an uns vorbeigegangen und wir konnten auch für die Saison 2000/2001 in der Bezirksliga Darmstadt-Ost planen. Die 2. Mannschaft belegte unter Trainer Michael Euler einen hervorragenden 3. Platz. Folgende Spielerehrungen gab es im Jahre 2000: Jochen Schmitt (600 Spiele), René Merget (500 Spiele), Jörg Murmann (500 Spiele), Mathias Löffler (300 Spiele), Jörg Utzinger (250 Spiele) und Patrick Hiemenz (250 Spiele).

Zu diesem Zeitpunkt spielte unsere Mädchenmannschaft erfolgreich Fußball und schaffte im Jahre 2000 den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Wer erinnert sich noch, dass bereits um 1964 und 1968 eine Damenmannschaft im FVE erfolgreich das runde Leder bearbeitete. Vorbei sind inzwischen die Zeiten als man, überwiegend bei der männlichen Zunft, den Damenfußball nicht so ernst nehmen wollte: „Was Weiber, die wollen Fußball spielen“ war zu hören. Im Juli 1985 war es dann erneut soweit: Zunächst 10 und zum Rundenbeginn 20 engagierte Damen unter den Trainern Otto Müller und Lutz Murmann spielten erfolgreich im Wettbewerb unter 11 Mannschaften. Nicht ganz so erfreulich war, dass die seit 1997 bestehende Mädchenmannschaft im Jahre 2001 wieder abgemeldet werden musste.

Doch bleiben wir im Jahr 2000: Der Fußballverein 1920 Eppertshausen e.V. feierte sein 80 jähriges Bestehen mit einem eindrucksvollen Jubiläumsfest. Zwischen dem 10. und 12. Juni wurde an drei Tagen ein tolles Programm dargeboten, das unvergessen bleiben sollte. Gala-Abend in der Mehrzweckhalle mit Heinz Roos als Entertainer und Parodist, das Tanztheater „Shamira“, die Original Oberkrainer, Festansprachen und umfangreiche Ehrungen unserer verdienten Vereinsmitglieder waren der Auftakt am Festsamstag. Ein Jedermann-Fußballturnier und der Spargel standen am Sonntag im Mittelpunkt. Der Montag, mit dem traditionellen Frühschoppen, wurde von der Karneval-Abteilung mit einer Vielzahl gelungener Beiträge ausgestaltet. Eppertshausen zeigte wieder einmal, dass man gut und gerne feiern kann.

Der Jahreshauptversammlung vom 28.01.2000 folgte am 29. Nov. 2000 eine Außerordentliche Mitgliederversammlung. Thema waren: Änderung der Vereinssatzung, Beitragsordnung, Ehrungsordnung und die Bestätigung neuer Vorstandsmitglieder. Zum Beginn der Runde 2000/2001 verließ uns überraschend der Trainer Rödler. Bernd Lippert wurde neuer Übungsleiter, unsere 1. Mannschaft belegte einen gesicherten Platz im Mittelfeld der Bezirksliga Darmstadt-Ost.

Am 23.03.2001 nahmen 37 FVE-ler an der Mitgliederversammlung teil. Die Umbau-und Sanierungsmaßnahmen am Vereinsheim wurden mit einem Kostenaufwand von ca. DM 200.000 abgeschlossen. Der FVE ist im Internet unter „www.fve1920.de“ präsent. Im FVE spielten 8 Jugendmannschaften + Bambinis. Probleme stellten sich beim Schiedsrichternachwuchs. Willi Trux ist weiterhin Vorsitzender der Abteilung Karneval. Gegründet  wurden die „Funny Dancers“ und die „Oldie Dancers“. Der Förderverein stellte die Erstausgabe des „FVE-Magazin 2001–2002“ vor. Eine im Jahr zweimal erscheinende Broschüre, in der Vorstand, Abteilungen, Trainer und Mannschaften über ihre Aktivitäten berichten können. Der seit 1994 bestehende Förderverein unterstützt den FVE und vor allen Dingen die Arbeit der Jugendabteilung. Die Karnevalabteilung berichtete vom Fernsehauftritt in Dieburg.

Am 15.03.2002 fand die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen statt. Vorsitzender wurde erneut Karsten Keller. Allerdings konnten einige Vorstandsposten bei den Wahlgängen vorerst nicht besetzt werden. Die Beitragsordnung wurde auf die neue Euro-Währung umgestellt. Der FVE ist „DFB-Talent-Förderer-Stützpunkt“.

Zum Ende der Saison 2001/2002 belegte der FVE den 5. Tabellenplatz, während die 2. Mannschaft auf dem 4. Platz landete. Unser Kurosh Heidari war mit 27 Toren bester Schütze, verlassen hatten uns allerdings einige der besten Spieler. Ein Aderlass mit Folgen. Unsere 2. Mannschaft kam in die neu gegründete D-Liga Dieburg.

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 11.04.03 zählte der Verein 560 Mitglieder. Der amtierende Vorsitzende Karsten Keller kündigte an, nicht mehr für die Position des geschäftsführenden Vorsitzenden zu kandidieren. Ein Nachfolger sollte eingearbeitet werden.

Die Saison 2002/2003 wurde mit dem 11. Tabellenplatz abgeschlossen, die 2. Mannschaft belegte in der für sie „neuen Umgebung“ einen guten 9. Platz. Bester Torschütze war erneut Kurosh Heidari, der sich leider vom FVE verabschiedete. Zehn Neuverpflichtungen kamen allerdings hinzu. Trainer Bernd Lippert betreute weiterhin die 1. Mannschaft, Michael Euler trainierte die 1b.

Grund der zum 18.02.2004 anberaumten außerordentlichen Mitgliederversammlung war die erschütternde Feststellung, dass nicht nur die Finanzlage des Fußballvereins 1920 e.V. in Schieflage geraten ist, unser aller Stolz, das Vereinsheim ächzte plötzlich auch noch unter der Last einer Bankenhypothek. Zunächst ratlos, fanden sich dann doch einige besonnene Mitglieder – insbesondere auch der restlich amtierende Vorstand – bereit, das angeschlagene Vereinsschiff FVE, wieder auf Kurs zu bringen. Ein, von den Mitgliedern bestellter Arbeitskreis, wurde ermächtigt, erforderliche Maßnahmen kurzfristig einzuleiten.

Am 02.04.2004 fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen im neu renovierten Vereinsheim statt. Der „Arbeitskreis K.K.“ berichtete über erste Erkenntnisse und weitere Maßnahmen. Einer Satzungsänderung wurde zugestimmt. Den neuen, geschäftsführenden Vorstand bildeten Reinhold Euler und Marion König. Darüber hinaus konnten auch alle weiteren Sparten qualifiziert besetzt werden. Eine Bewirtschaftung der Vereinsgaststätte sollte in Eigenregie erfolgen. Der Förderverein blickte auf sein 10-jähriges Wirken zurück. Die Abteilung Damengymnastik feierte das 25-jährige Jubiläum. Die Aktiven erreichten in der Saison 2003/2004 einen 10. Tabellenplatz, die 1b befand sich am Schluss der Spielrunde auf Platz 15. Die E-Jugend wurde Kreismeister, unsere 1. Mannschaft beteiligte sich erneut auf dem Turnier in Münster und konnte dabei den begehrten „Gersprenz-Pokal“ nach Eppertshausen entführen.

1. Mannschaft Gersprenzpokalsieger 2004
stehend v. l. n. r.: Bernd Lippert (Trainer), Kai Mielke, Michele D’Arelli, Thorsten Heckwolf, Ronald Zelger, René Plaum,
Johannes Peters, Andreas Kafier, Mathias Friedrich, Maximilian Peters, Kemal Yildirim kniend v. l. n. r.: André Burghardt, Ferath Aydin, Tobias Erhardt, Steven Mohr, Sebastian Lenting, René Koch, Günter Anton es fehlen: Jens Ringel, Alexander Grimm, Mario Müller, Andreas Frank

Anlässlich der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 09. Juli 2004 wurde über die Änderungen in unserer Satzung abgestimmt und diese somit für den Fußballverein 1920 e.V. verbindlich verabschiedet. Die Eigenbewirtschaftung der Vereinsgaststätte wurde kontrovers diskutiert, wobei mehrheitlich ein Trend zur künftigen Verpachtung festzustellen war. Ab Oktober 2004 ist der FVE im Internet unter „www.fveppertshausen.de“ zu erreichen. Am 11. Februar 2005 fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung im Vereinsheim an der Nieder-Röder Straße statt. Der geschäftsführende Vorstand konnte sich, mit der Aufnahme von Barry Grimm, ergänzen und komplettieren. Hauptthema war jedoch der Fall Karsten Keller, mit allen, für unseren Verein nachhaltig unerfreulichen Auswirkungen.

Ende der Saison 2004/2005 musste sich unsere 1. Mannschaft aus der Bezirksliga Darmstadt-Ost verabschieden. Ein Abzug von 3 Punkten führte zum letzten Tabellenplatz unter 16 Vereinen. Es galt, nach der Vielzahl von Spielerabgängen, eine neue Mannschaft zu formen. Neuer Cheftrainer wurde das „Eigengewächs“ Lutz Murmann. Die wirtschaftliche Lage des Vereins erlaubte keine spektakulären Neuverpflichtungen. Dank der guten Arbeit im Jugendbereich, konnte die Personalnot bei den Aktiven einigermaßen abgefedert werden. Die der A-Jugend entwachsenen Spieler wechselten, mit teilweiser „Freimachung“, komplett zu den Aktiven. Für die Trainer Lutz Murmann, Luciano Pesante und Jörg Murmann eine schwierige Aufgabe, wie sich später auch bestätigen sollte. Unsere 1b Mannschaft belegte zum Schluss der Saison 2004/2005 in der C-Liga Dieburg unter 18 Vereinen einen erfreulichen 12. Tabellenplatz. Andreas Weber hatte mit 16 Toren einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg.

„Günter Anton wurde für mehr als 1000 Spiele geehrt!“ Mit dieser Schlagzeile beendete der Ehrenspielführer des Fußballvereins 1920 e.V. Eppertshausen im Jahre 2005 seine aktive Laufbahn, die mit der Saison 1974/1975 im Alter von 17 Jahren begann. Über 1120 Spiele für den FVE, von der Jugend bis zu den Senioren, ein Ende dieser sportlichen Laufbahn ist noch lange nicht absehbar. Günter Anton wirkte in fast allen Bereichen des Vereines, als Spieler, im Spielausschuss, als Trainer von der Jugend bis hin zu den Senioren, er ist stets präsent, wenn „Not am Mann“ ist.

Ehrung für über 1000 Spiele für den FVE: Günter Anton

Die Mitgliederversammlung am 17. März 2006 stand zunächst im Zeichen der angespannten Finanzlage. Der Vorstand erhielt noch Entlastung, doch bei den anschließenden Neuwahlen gab es Probleme: Wilfried Ringel dankte als Rechner ab und für alle überraschend, stellte sich Reinhold Euler nicht mehr zur Wiederwahl. Den neu gewählten, geschäftsführenden Vorstand bildeten nunmehr: Marion König, Barry Grimm und Andreas Frank.

Unsere 1. Mannschaft spielte nun unter 14 Vereinen in der Kreisliga A Dieburg und beendete die Saison 2005/2006 auf dem 12. Tabellenplatz. „Kurosh Heidari schießt Ex-Verein FV Eppertshausen ab“ war die deprimierende Schlagzeile in der Presse nach dem Spiel gegen den TSV Lengfeld, das wir mit 8:3 Toren verloren. Die 2. Mannschaft wurde in der Saison 2005/2006 unter 17 Vereinen Tabellen 16ter.

Aus allen anderen Bereichen und Abteilungen des Vereins kamen ausschließlich positive Berichte. Nach dem Rücktritt von Luciano Pesante stand die Jugendabteilung unter der Leitung von Ralph Schuster. Fast 120 Jugendliche verteilten sich auf 7 Mannschaften.

Werner Jozic wurde neuer Spielertrainer, während Jörg Murmann weiterhin die 1b trainierte. Vorstandsmitglied Andreas Frank wurde neuer Pächter des FVE Vereinsheimes, Frank Müller übernahm den Vorsitz des Fördervereins und löste somit den Mitbegründer und langjährigen Vorsitzenden Karli Tordy ab. Die Abteilung Damengymnastik und Aerobic erweiterte sich um den wöchentlichen Lauftreff. Die Abteilung Karneval leiten inzwischen Willi Trux & Jörg Helfmann im „Team“. Jörg Helfmann löste Peter Helfmann als Sitzungspräsident ab, der nach 20 Jahren zum Ehrensitzungspräsident ernannt wurde. Das „1. Stramme-Waden-Männerballett-Turnier“  wurde zum „Sportereignis des Jahres“ aus karnevalistischer Sicht.

Die Mitgliederversammlung am 30. März 2007 wurde von „30 Interessierten“ besucht, es lief ja auch wieder fast normal im FVE, wenn nicht die angestrebte Satzungsneufassung durch den Einspruch eines Mitgliedes verhindert wurde. So kam es am 05. Oktober 2007 zu einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung. Die dabei erarbeitete Satzung dürfte für den Fußballverein 1920 e.V. Eppertshausen, im Internet unter www.fveppertshausen.de einsehbar, nunmehr für eine weitere Zeit verbindlich sein.

Zum sportlichen sei festgehalten, dass die erste Mannschaft in der A-Liga Dieburg 2006/2007 den 7. Tabellenplatz belegte. Werner Jozic war mit 19 Treffern als Spielertrainer erfolgreichster Torschütze. Die Pokalrunde endete mit dem Spiel gegen Viktoria Aschaffenburg. In der D-Liga Dieburg kam unsere 1b auf den hervorragenden 4. Tabellenplatz. Yves Dressler erzielte beachtliche 38 Tore. Der Jugendleiter Ralph Schuster berichtet mit Stolz von 8 Jugendmannschaften. Neu formiert hatten sich die jüngsten unserer fußballbegeisterten Mitglieder: Es sind die „Pamperskicker“, auf die der Verein besonders stolz sein kann.

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 11. April 2008 stellte sich der bisherige geschäftsführende Vorstand, nach vorheriger Entlastung der Mitglieder, erneut zur Wiederwahl.

In der Saison 2007/2008 erreichte die 1. Mannschaft in der A-Liga Dieburg den 4. Tabellenplatz, nachdem wenige Spieltage vor Rundenende die Relegation noch in Reichweite stand. In der Winterpause belegten wir den 3. Platz. Spielertrainer Werner Jozic wurde letztlich mit 23 Treffern erneut erfolgreichster Torschütze.

1. Mannschaft in der Saison 2007/2008
stehend v. l. n. r.: Jens Ringel, Hanno Krieger, Michael Sticht, Werner Jozic (Spielertrainer), Jochen Ries, Patrick Pesante,
Daniel Farmer, Patrick Hiemenz, Danny Euler, Cengiz Demirel kniend v. l. n. r.: Uwe Münch, Oliver Ohl, Ronald Zelger, Florian Kellenberger, René Koch, Matthias Klemenz, Benjamin Zelger, Thorsten Gohlke, Mario Müller

Waren die Trainer Patrick Hiemenz und Andreas Weber mit der 1b in der Winterpause 2007/2008 noch mit einem eventuellen 3. Tabellenplatz zufrieden, über die erfolgreiche Relegation fand man sich plötzlich, für viele kaum wahrgenommen, in der C-Liga Dieburg angekommen. Dieser Aufstieg wurde natürlich in unserem Vereinsheim gebührend gefeiert. Der Wunsch vom Vorstand (Marion König), nach einer „Aufstiegsparty“ ist tatsächlich in Erfüllung gegangen. Patrick Pesante mit 33 Toren und Patrick Hiemenz mit 22 Toren hatten einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg.

Am 24. April 2009 fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung statt. Barry Grimm als Vorsitzender der Sparte Finanzen erklärte seinen vorzeitigen Rücktritt, Torsten Schledt übernimmt diese Aufgaben bis zu den Neuwahlen in 2010. Seitens der Jugendabteilung wurde erfreuliches berichtet. Ab „Minikicker“, im Alter von 2½ Jahren hinauf bis zur A-Jugend, konnten erstmals wieder alle Jahrgänge besetzt werden. Die weiteren Abteilungen im FVE gaben erfreulicherweise positive Berichte ab.

Die sportlichen Ergebnisse der Aktiven zur Halbzeitpause lassen keine besonderen Leistungssteigerungen erahnen. Immerhin reichte es zum Abschluss der Saison 2008/2009 für unsere 1. Mannschaft in der Kreisliga A-Dieburg zu einem 8. Tabellenplatz unter 15 Mannschaften. Die 1b kassierte am letzten Spieltag eine 7:0 Niederlage gegen die SG Mosbach/Radheim. Stand man in der Winterpause noch am Tabellenende der Kreisklasse C-Dieburg, war der 9. Tabellenplatz zum Schluss der Saison 2008/2009 noch einigermaßen versöhnlich.

Die Abteilung Karneval erntete  mit zwei Fastnachtssitzungen  wiederum viel Beifall und Anerkennung. Neben den vielen Highlights dürfte jedoch der gemeinsame Auftritt unserer Herren Pfarrer Röper und Opfermann in der „Bütt“ in Erinnerung bleiben. Das war Ökumene pur. Aufsehen erregte man auch bei den Hörern des Hessischen Rundfunks. Peter Helfmann hatte die Idee, den FVCA bei der Sendung „Mein Verein“ anzumelden, natürlich mit dem Hintergrund, die Sonntagssitzung dadurch attraktiver zu machen und zusätzliche Gäste anzulocken. Mit starker Unterstützung durch die Aktiven Fußballer erreichte man die Endrunde der letzten Vier und konnte sich gegen 52 hessische Teams durchsetzen. Das Finale wurde leider nur knapp verpasst, aber die FVCA Abordnung im Studio in Kassel mit Bürgermeister Carsten Helfmann, Jörg Helfmann und Peter Helfmann, sowie weiteren Mitspielern in der FVE- Vereinsgaststätte schlugen sich bravourös. Mit diesen Auftritten gelang den Fastnachtern des FVE erneut eine positive Außendarstellung unseres Fußballvereins und gab damit auch Einblick in das Vereinsgeschehen innerhalb der Gemeinde Eppertshausen.

3. Platz beim HR4-Wettbewerb „Mein Verein“

Bei den Aktiven Fußballern hatte man sich erneut viel vorgenommen und wollte in der Spielrunde 2009/2010 dem Vereinsvorstand  im Jubiläumsjahr als langersehntes Geschenk eine Meisterschaft präsentieren. Spielertrainer blieb weiterhin Werner Jozic. Der Spielerkader konnte weitestgehend gehalten werden. Neuer Trainer der 2. Mannschaft wurde Michael Schrod, nachdem Uwe Münch und Andreas Weber berufsbedingt ihr erfolgreiches Traineramt abgeben mussten.

Doch bald mussten die Saisonziele nach hinten gesteckt werden und hinzu kam der Rücktritt des Spielertrainers Werner Jozic, bereits nach dem 6. Spieltag. Er blieb dem FVE jedoch als Spieler erhalten. Michael Bangnowski, der ja als Spieler  Erfahrung  in klassenhöheren Vereinen sammeln konnte, erklärte sich bereit  das Traineramt der 1. Mannschaft zu übernehmen. Erst in den letzten Spielen konnte der drohende Abstieg verhindert werden.

Die Jugendabteilung wird weiterhin mit viel Kompetenz von Ralph Schuster geleitet. Mit der Beteiligung von zunächst 10 Jugendmannschaften gehört der FVE im Fußballkreis Dieburg zu den vier Vereinen, die eine derartig erfolgreiche Jugendarbeit leisten. Mit dem Training und im Wettkampf mit anderen Mannschaften, sowie durch viele Veranstaltungen und Reisen  ist unsere Jugend auf einem guten Weg.

Die am 12.03.2010 angesetzte Mitgliederversammlung stand unter keinen guten Vorzeichen. Die sehr engagiert arbeitende Vorsitzende Marion König trat im Vorfeld der Versammlung zurück und das geplante 3-tägige Jubiläumsfest zum 90. jährigen Bestehen des FVE wurde vom Vorstand abgesagt. In Mitgliederkreisen sickerte durch, dass auch die beiden anderen Vorstände und weitere Vorstandsmitglieder von Ihren Ämtern zurücktreten wollen und wegen dieser Brisanz waren 68 Mitglieder erschienen. Aufgrund dieser Sachlage wurde Peter Helfmann gebeten als Versammlungsleiter zu  fungieren, der die Schwierigkeiten aufzeigte, die auf den FVE zukommen, wenn man keine neuen Verantwortlichen finden würde. Nach den Berichten der Abteilungsleiter konnte trotz aller Bemühungen kein Wahlleiter gefunden werden, um die Entlastung des Vorstandes zu beantragen und Neuwahlen einzuleiten. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass einige Anwesende bereit sind, verantwortlich im FVE mitzuarbeiten und Peter Helfmann forderte den Vorstand auf, mit geeigneten Personen Gespräche zu führen und kurzfristig eine außerordentliche Vorstandsitzung einzuberufen.

Diese wurde für den 09.04.2010 einberufen und Jörg Helfmann wurde als Wahleiter gewählt. Mit Bettina Waldmann und Bernd Ost wurde zwei Vorstände für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen gewählt. Die Sparte Sport konnte nicht besetzt werden, hier hat man aber eine starke Truppe um den Spielausschußvorsitzenden Günter Anton gefunden, die diesen Bereich hervorragend abdecken. Erfreulicherweise übernahm die zurückgetretene Vorsitzende Marion König ein Vorstandsamt und Ihr Mann, Peter König investiert als Rechner sehr viel Zeit,  um die Buchhaltung und Mitgliederverwaltung nach den neuesten Erkenntnissen zu führen.

Auch der Alters- und Ehrenausschuss wurde neu gewählt und diesem gehören die Mitglieder Reinhold Euler, Barry Grimm, Peter Helfmann, Friedhelm Schrod und August Seibel an. Aus dem Mitgliederkreis wurde angeregt, das 90. Jubiläum doch zu feiern und Dieter Gruber, Hans Heckwolf und Peter Helfmann unterstützten den Vorstand bei der Durchführung und Organisation einer akademischen Feier und bei einem 2-tägigen Waldfest.

Erfreulicherweise konnten bei den letzten Vorstandswahlen zudem einige vakante Posten besetzt werden, dies gilt in erster Linie für die Abteilung Fußball. Hier hat man nun unter der Leitung von Günter Anton einen kompetenten Spielausschuss, der sich zum Ziel gesetzt hat, mit vorwiegend eigenen Spielern die Mannschaften zu bilden und einige ehemalige „Abwanderer“ zur Rückkehr zu bewegen

Dann ein weiterer Rückschlag. Nach nur wenigen Wochen Amtszeit trat der für die Sparte Finanzen gewählte Vorsitzende Bernd Ost zurück. Da der FVE mindestens 2 Vorstände braucht um handlungsfähig zu sein, erklärte sich erfreulicherweise Wilfried Ringel bereit, den Posten kommissarisch zu übernehmen.

Doch nun fährt der FVE wieder im ruhigeren Fahrwasser, der Vorstand arbeitet harmonisch zusammen, sportliche Erfolge der Aktiven Fußballmannschaften, nach verkorkstem Saisonstart stellten sich ein und der Festausschuss hat es geschafft, dass die Akademische Feier heute stattfinden kann  und für den 25.09.2010 und 26.09.2010 ein Jubiläumswaldfest  am Haus Westermann organisiert wurde.