AH: FVE – JSK Rodgau 1:2 (0:1)

Nein, das war nichts! Gegen starke Rodgauer setzte es für die AH eine 1:2-Niederlage, obwohl die Mannschaft in Bestbesetzung antreten konnte. Doch auch wenn die Rodgauer den gepflegteren Fußball zeigten, im Zusammenspiel und in der Raumaufteilung überlegen waren, hätte das Spiel anders laufen können, wenn der FVE in der ersten Halbzeit die eine oder andere der vielen Torchancen genutzt hätte. Doch entweder fehlten bei Distanzschüssen wenige Zentimeter, der entscheidende Pass kam zu ungenau oder man ließ sich beim Abschluss zu viel Zeit. Unter dem Strich war die Niederlage verdient. Es gelingt den Eppertshäusern gegen solche Gegner derzeit noch nicht, das Potenzial abzurufen, das in der Mannschaft steckt. Dabei begann die Partie für die Gastgeber vielversprechend. Man machte Druck, ließ die Rodgauer nicht zur Entfaltung kommen und kam zu zwei, drei guten Torgelegenheiten. Doch nach rund zehn Minuten war der anfängliche Schwung verpufft, die Gäste kamen immer besser ins Spiel, vergaben drei erstklassige Chancen und nutzten die vierte nach einem individuellen Fehler in der FVE-Abwehr zur Führung (25.). Klare Aktionen auf Seiten des FVE sah man danach nicht. Ohne größere Mühe brachte die JSK die Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel waren keine drei Minuten gespielt, da stand es auch schon 1:1: Nach einem feinen Zuspiel von René Merget tunnelte André Burghardt den gegnerischen Torhüter und traf aus acht Metern ins Netz. Doch wer gedacht hatte, dass dies den FVE nun beflügeln würde, sah sich getäuscht. Im Spiel nach vorne fehlten einfach die zündenden Ideen, in der Abwehr stimmte ein ums andere Mal die Zuordnung nicht, und so kamen die Rodgauer eine Viertelstunde später folgerichtig zum Führungstreffer. Um das Ruder noch einmal herumzureißen, fehlten den Eppertshäusern danach die Kräfte. Rodgau dominierte nach Belieben und es war Andreas Eich, der kurz nach dem 1:2 den verletzten Alfred Guber im Tor ersetzt hatte, zu verdanken, dass die Gäste ihre Führung nicht ausbauten. Das hätte sich beinahe gerächt, denn kurz vor Schluss hatte Marco Saul zweimal den Ausgleich auf dem Fuß.

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