Page 31 - 100 Jahre FVE - Festbuch
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Chronik
Nach den Enttäuschungen der vorangegange- sollte die Entscheidung bringen. Wir mussten
nen Jahre wurden die Verbandsspiele mit neu- dieses Spiel gewinnen um Meister zu werden.
em Mut und großen Hoffnungen begonnen. Es Dies sollte aber nicht sein.
waren die Runden 1964/65 bis 1967/68. Um Unser Vereinslokal „Mainzer
das gesteckte Ziel zu erreichen, wurden die Hof“ 1960 und unser erster
Spielertrainer Lothar Groh, Karl Waldmann, Vereinswirt, im Volksmund
„Jospel“ genannt.
Rudi Vogel und Nikola Mrvos verpflichtet, die
sich nach kurzen Abständen ablösten. Auch die
Spieler Werner Euler, Hans Murmann, Georg
Sperl, Peter Weber, Theo Müller, Robert Müller,
Hans Gruber, Fritz Damm, Artur Müller, Albert
Simon, Reinhold Murmann, Günther Weber,
Manfred Gensert, Peter Weber, Gerhard Groh,
Adi Grimm, August Seibel, Franz Klonschinski,
Norbert Griesling, Klaus Schrodt, Hans Wald-
mann und Bernd Lippert jun. mussten bald er- Peter Markus Scharf
kennen, dass in diesen Verbandsrunden für sie
nichts zu erben war. Es fehlte einfach das nötige Fußball Lied:
Selbstvertrauen, welches sich durch den nicht Wir zieh‘n vergnügt und froh dahin,
gerade guten Tabellenplatz am Schluss der rot-weiß ist unsere Tracht.
Runde bemerkbar machte. Mit den Hereinnah- Wir haben stets einen heiteren Sinn,
men einiger Spieler aus der Jugend und Reser- sind lustig, nie verzagt.
vemannschaft in die erste Mannschaft und der Wir kennen eine Feindschaft nicht,
Verpflichtung des Trainers Egentenmeier ging wir schaffen Hand in Hand.
man in die Verbandsrunde der Saison 1968/69. Stets ruhig Blut, ein froh‘ Gesicht
ist jedem wohlbekannt.
Unsere Mannschaft, die aus den Spielern
Herbert Wolf, Werner Grimm, Reinhold Eu- Wir halten fest und treu zusammen,
ler, Norbert Grießling, Werner Neiß, Nikola Hipp-Hipp-Hurra! Hipp-Hipp-Hurra!
Mrvos, Peter Murmann, Theo Müller, Franz Vor keinem Gegner wir verzagen,
Zentner jun., Bernd Lippert jun., Hans Gru- Hipp-Hipp-Hurra! Hipp-Hipp-Hurra!
ber, Manfred Bender, Adi Grimm, Gerhard
Grimm, Hermann Zuspann, Gerhard Fischer,
Heinz Egentenmeier und Fritz Damm bestand,
tat ihr Bestes in Bezug auf Training und Kame-
radschaft.
Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins
gaben ihnen bei allen Spielen, sei es bei Aus-
wärts- oder Heimspielen, zahlenmäßig einen
guten Rückhalt. Es lief alles nach Wunsch und
man sah die Meisterschaft schon in greifbarer Letzter gemeinsamer Stammtisch der Gründer des FVE im Vereinslokal
Nähe. Das letzte Spiel in Höchst/Odenwald „Mainzer Hof“ (1960)
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