FSV Schlierbach – FVE 2:5 (1:2)

Einmal mehr musste der FVE einen hohen Preis für die drei Punkte bezahlen. Bereits in der 17. Minute musste Kevin Fenkl durch Manuel Owusu ersetzt und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Bei einem unglücklichen Zusammenstoß, in einem Kopfballduell im Mittelfeld, zog sich Kevin eine schwere Gesichtsverletzung zu. In der Schlussphase kugelte sich Robin Gruber die rechte Schulter aus, Danny Euler verletzte sich bei einem Pressschlag am Schienbein. Beide mussten ebenfalls verletzungsbedingt das Feld verlassen. Die ohnehin lange Verletztenliste wird somit immer länger und länger.

Aber nun zum Sportlichen. Bereits in der ersten Aktion bekamen die Gastgeber einen fragwürdigen Freistoß in Strafraumnähe zugesprochen. Trotz des Wissens um die Schlierbacher Stärke bei Standardsituationen, verteidigte der FVE diese erste Freistoßflanke ungenügend und geriet bei strömenden Regen mit 0:1 in Rückstand (2. Minute). Doch weder der frühe Gegentreffer noch die schwere Verletzung Fenkls brachte unsere Mannschaft aus dem Konzept. In der 23. und 35. Minute drehte der eingewechselte Manuel Owusu die Partie zu Gunsten des FVE. Kurz nach der Pause wurde wiederum Manuel Owusu im Strafraum regelwidrig am Torschuss gehindert und dem FVE bot sich per Elfmeter die große Chance, früh im zweiten Durchgang auf 3:1 davon zu ziehen. Doch der Schlierbacher Schlussmann konnte den Elfmeter von Marvin Korndörfer parieren. Der Spielgestalter des FVE ließ sich davon jedoch nicht beirren und erzielte wenig später höchstselbst das verdiente 3:1 (61.). Spätestens mit dem 4:1 von Tim Schröter (72.) war das Spiel entschieden, auch wenn der FSV mit einem Sonntagsschuss aus 25m noch einmal verkürzen konnte (86.). Zwei Minuten später hatte der dreifache Torschütze Manuel Owusu die passende Antwort parat und traf zum hochverdienten 5:2 Endstand (88.). Unser Trainer Marco Saul war nach dem Spiel in zwei Gefühlswelten unterwegs: „Auf der einen Seite bin ich sehr stolz auf die sehr reife Leistung meiner Mannschaft. Das 0:1 haben wir schlecht verteidigt, obwohl wir wussten was da auf uns zukommt. Aber die Abgeklärtheit in den folgenden 88 Minuten war beeindruckend. Wir sind immer bei uns geblieben, klar in unseren Aktionen, haben unseren Plan verfolgt und souverän durchgespielt. Auch die verletzungsbedingten Wechsel konnten unserem Spiel nichts anhaben, obwohl mit Luis Gensert und Patrick Bourhofer zwei sehr junge Spieler ins kalte Wasser geworfen wurden. Auf der anderen Seite mache ich mir Sorgen um unsere verletzten Spieler. Diese Unglückssträhne muss doch mal ein Ende haben.“

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